FAST FOOD JUNKIE

Es ist halt doch so einfach! Ist einfach wirklich so gesund?

 

Tüte auf, Messbecher rein und  schon ist die Mahlzeit fertig. Doch was füttern wir unseren Lieblingen eigentlich? Wie wird Trockenfutter hergestellt und was ist da drin?

 

Trockenfutter wird durch Backen oder Extrusionsverfahren (eine spezielle Technik, in der mit hohem Druck und gegebenenfalls mit Wasserdampf das Futter gepresst wird) hergestellt. Der Restwassergehalt liegt bei maximal 14%. Nach der Nahrungsaufnahme entsteht die sogenannte „Schwammwirkung“, das Futter saugt die Flüssigkeit im Verdauungstrakt auf, wodurch der Magen geweitet wird. Anders beim Pelletieren bzw. Extrusionsverfahren (kaltgepresstes Trockenfutter), ein relativ neues Pressverfahren, bei dem die Zutaten während des Verfahrens mit kaltem Wasser besprüht werden. Angeblich liegt der Restwassergehalt dadurch etwas höher. Allerdings entsteht auch hier die „Schwammwirkung“. Gut zu erkennen am Trinkverhalten des Hundes, rund eine Stunde nach dem Füttern.

 

 

Schaut man sich die Inhaltsangaben einmal genauer an, kann man enorme Qualitätsunterschiede feststellen:

Getreide (u.a. 4% Reis), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (u.a. 4% Geflügel), Öle und Fette (u.a. 2% Kokosnussöl, 0,2% Fischöl, 0,2% Sonnenblumenöl), pflanzliche Nebenerzeugnisse (u.a. 1,5% Zuckerrübenschnitzel), pflanzliche Eiweißextrakte, Mineralstoffe. Bei diesen Angaben sollte man aufpassen. U.a. 4% Geflügel? Ja, was ist denn dann noch drin?

 

Ein wirklich hochwertiges Trockenfutter, das man „bedenkenlos“ füttern kann, sollte aus mind. 45% Fleisch bestehen und mit genauen Inhaltsangaben versehen sein:

50% Rindermuskelfleisch, 10% Rinderherzen und -lunge (luftgetrocknet, gemahlen), 32% Kartoffelflocken, 5% BIO-Amaranth (DE-ÖKO-007) Weitere Zutaten: Schwarzkümmelkuchen, Karotten, Pastinaken, Petersilie, Rapsöl, Eierschalenpulver. Dies ist ein Beispiel eines hochwertigen Trockenfutters.

 

 

Nur zu oft wird minderwertiges Fleisch oder Fleischmehl verwendet. Auch keine Seltenheit ist ein zu hoher Anteil an Innereien oder auch die Zugabe von künstlichen Vitaminen und Mineralien. In einem hochwertigen Trockenfutter ist alles Wichtige enthalten, was der Hund braucht! Wenn es Ihr Vierbeiner verträgt, können Sie es bedenkenlos füttern. Allerdings sollte einem trotzdem bewusst sein, dass Trockenfutter hochkonzentriert ist!  Dies führt bei empfindlichen Hunden zu einer Reizung des Magen- und Darmtrakts, einer sehr schlechten Verwertbarkeit des Futters, zu Allergien und zu weiteren Überreaktionen.

VORTEILE

  • relativ geruchsneutral
  • hinterlässt kaum Schmutz
  • geringer Fütterungsaufwand
  • lange Haltbarkeit
  • günstig (je nach Qualität)
  • auch als Leckerli geeignet
  • einfache Lagerung

 NACHTEILE

  • geringer Fleischanteil
  • es können Milben entstehen
  • stark konzentriert
  • künstliche Stoffe / Konservierungsmittel
  • Trockenfutter entzieht dem Hundekörper zu viel Wasser, was zu Nierenschäden führen kann

 

 

 

 



Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Brandi Kellog (Mittwoch, 01 Februar 2017 22:18)


    Undeniably believe that which you said. Your favorite justification appeared to be on the web the simplest thing to be aware of. I say to you, I definitely get annoyed while people consider worries that they plainly don't know about. You managed to hit the nail upon the top and defined out the whole thing without having side effect , people can take a signal. Will likely be back to get more. Thanks

  • #2

    Kelle Kellems (Sonntag, 05 Februar 2017 15:29)


    It's perfect time to make some plans for the future and it's time to be happy. I have read this post and if I could I want to suggest you some interesting things or advice. Maybe you could write next articles referring to this article. I want to read more things about it!